„Read what I see:“ Mit dem Dampfschiff „Colonia“ über`n Rhein

Davor:
Auf einer Bank im Schatten am Rheinufer sitzend warte ich auf die Ankunft des Dampfschiffes „Colonia“. In meiner Ausflugstasche befinden sich Mineralwasser und Sandwich, sowie mein Notizbuch nebst Bleistift und Radiergummi.
Auf der Bank rechts von mir sitzt eine Frau, die an einem bunten Korb häkelt. Ihr Blick ist auf die vorbei flanierenden Passanten geheftet, während ihre Häkelnadel in einem Affentempo durch das Garn jagt. Die Wärme setzt ihr optisch zu, obwohl sie ebenfalls im Schatten sitzt. An den Schläfen bahnen sich die Schweißtropfen ihren Weg in schnellem Tempo Richtung Hals, während vom Kopf her in stetigem Fluss Nachschub tropft. Das von mir angebotene Mineralwasser lehnt sie dankend ab.
Der angekündigte Regenschauer verzog sich bereits eine Stunde zuvor in irgendeine Richtung und machte der schwülen Wärme Platz, die den Wunsch nach einem großen Ventilator aufkommen lässt.
Links von mir sitzen zwei ältere Frauen, deren Beine mit identischen Wanderhosen bekleidet sind. Ihre Füße stecken in beigen Nylonsocken, die sicherlich Schweißfüßen nicht vorbeugen? Ohne Punkt und Komma reden sie, zeigen dabei auf Passanten und ja, ich gebe es zu: Gerne würde ich ihren Worten lauschen, doch bin ich ihrer Sprache nicht mächtig.
Geradeaus sehe ich den Turm mit dem RTL Logo, neben den weiteren braunen Gebäuden, den ehemaligen Messehallen. Nicht alles, was denkmalgeschützt ist muss schön sein. Wenn ich die Hallen sehe, assoziiere ich sie immer mit Nazibauwerken (obwohl zeitlich davor erbaut), mich daran erinnernd, dass sie als Außenlager des KZ Buchenwald verwendet wurden.
Bis zur Panoramafahrt über den Rhein dauert es noch eine halbe Stunde. An der Anlegestelle bildet sich bereits eine lange Schlange. Das ist ja noch schlimmer als in Lindau am Bodensee. Ach, Köln wäre wirklich schön ohne die Touristen.
An der Promenade sind viele Menschen unterwegs. Radfahrer fahren in Fußgänger, Fußgänger laufen in Radfahrer.
Halb rechts schaue ich auf die Hohenzollernbrücke. Die große Brücke, an der zehntausende Liebesschlösser hängen. Wie viele Liebesschlossbesitzer sind noch miteinander glücklich? Wie viele Schlösser stehen inzwischen für eine gescheiterte Beziehung? Wie viele Schlösserbabies mag es inzwischen geben?
An mir vorbei schiebt ein älterer Mann eine Art Bollerwagen. Er trägt ein gestreiftes T-Shirt, sein Kopf ist mit einem Käppi bedeckt und im Mundwinkel hängt eine dicke Zigarre. Er erinnert mich irgendwie an Popeye. Der Bollerwagen verfügt in der Mitte über eine Art kleinen Tisch. Auf diesem Tisch liegen die Köpfe von drei kleinen Mädchen, die im Wagen sitzen und sich laut schnarchend von Popeye schieben lassen. Was mag ihnen der Tag bereits abverlangt haben, dass sie erschöpft einschlafen? Oder wirkt der Zigarrenqualm auf sie wie eine Schlaftablette? Sie rühren mich.

An Bord:
Inzwischen hat die „Colonia“ angelegt und ich sitze an einem Tisch direkt an der Reling. Schilder weisen darauf hin, dass mitgebrachte Getränke und Speisen an Bord nicht verzehrt werden dürfen. Dennoch trinken die Passagiere aus mitgebrachten Getränkeflaschen und leeren ihre Vesperboxen. Manch einer schaut sich dabei um. Fürchtet er eine aufmerksame Kellnerin, die ihn maßregelt? Ich weiß es nicht.
Eine vierköpfige Clique in den 30ern setzt sich zu mir an den Tisch. Ich schätze sie als intelligent ein, dennoch erzählen sie kaum auszuhaltendes dummes Zeugs. Meine Ohren versuche ich auf Durchzug zu stellen und lieber die frische Brise und den Ausblick zu genießen.
Der rechts neben mir sitzende nervt die Kellnerin mit ausgefallenen Getränkewünschen, obwohl die Getränkekarte diese nicht hergibt. Ein anderer erzählt, dass ihm immer dolle übel wird, wenn er auf See ist. Na ja, zählt ein langsam fahrendes Dampfschiff auf dem Rhein dazu?
Aha: Köln verfügt über sieben Rheinbrücken erzählt die Stimme aus dem Lautsprecher. Diese Info werde ich in wenigen Minuten bereits vergessen haben, da ich sie nicht als überlebenswichtig einstufe.
Nun fahren wir unter den Seilbahnen hindurch. Ich frage mich, ob diese wirklich von Kölnern benutzt wird, die sie für eine Fahrt von Deutz zum Zoo nutzen oder eher ein „Must have“ für Touristen sind? Noch erschließt sich mir der Reiz nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich sie an einem schwülen Tag wie heute nur mit aufgeheizten Gondeln in Verbindung bringe?
Oh, die Clique vergleicht gerade Stuttgart mit Köln und lässt Stuttgart viel besser wegkommen. Ich würde anders werten. Beiläufig erfahre ich, dass alle in Stuttgart wohnen. Kein Wunder, dass sie Stuttgart nicht neutral vergleichen können. Die Clique besteht aus den erwähnten vier Personen. Der mit seiner Seekrankheit kokettierende, und den zweiten Aperol Spritz trinkend, ist mit Angie liiert. Angie trägt ihr langes Haar zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ihr Gesicht wird durch eine große Sonnenbrille verdeckt. Ihre Stimme hat einen gelangweilten Unterton und sie nöhlt. Unangenehme Stimme. Die beiden anderen Männer scheinen ebenfalls ein Paar zu sein. Einer von ihnen, der rechts neben mir sitzende, dominiert die Unterhaltung.
„Also, ohne eine Sonnenbrille brauche ich erst keine Bootsfahrt zu machen.“
„Nein, Deine Frauensonnenbrille will ich nicht. Wo ist denn in ihr meine Sehstärke?“ (In ihr? In einer Brille? Was soll das sein?)
Ein merkwürdiger Satz. Er ist der Typ, der all´ die Getränke bestellen möchte, die die Karte nicht hergibt.
„Ängschie, was sollen wir heute Abend essen? Bloß nicht wieder so etwas profanes wie Pizza!“
Auf diese Art und Weise bestreitet er die Unterhaltung. Auf mich wirkt er, als möchte er intelligent und sarkastisch herüberkommen. Stattdessen erzeugt er bei mir ein starkes Gefühl des fremden Schämens. Sein Partner hält sich verbal zurück.
Der Wind hebt sein Hemd an und legt eine Stelle seines Unterarms, die eine Tätowierung zeigt. Ich sehe bunte tätowierte Farbkleckse, die …. irgendwie überflüssig ausschauen. Ich mag Tattoos. Stilvolle. Doch wie definiere ich nun stilvoll?
Die Lautsprecherdurchsagen erwähnen weitere wichtige Informationen über Köln. Als Tagestourist muss ich abends selbstverständlich mit einem prall gefüllten Kopf heimkommen? Wie lange mag das neue Wissen abgespeichert bleiben?
Die Sonne, der Fahrtwind, der Rhein – ich fühle mich gut. Die Unterhaltung der Stuttgarter blende ich aus und beobachte ein paar der Passagiere. Die zwei Frauen in Wanderhosen von der Promenade sehe ich erneut. Sie plaudern weiterhin ohne Punkt und Komma. Hinter mir sitzt ein älteres Ehepaar, die sich die ganze Zeit anschweigen und steif auf ihrem Stuhl sitzen. Nur wenn sie ihre Kaffeetasse an den Mund führen, kommt etwas Bewegung in sie hinein. Ihnen gegenüber sitzen ein Junge und ein Mädchen im Teenageralter. Da sie dem Paar ähnlichsehen, vermute ich, dass es ihre Kinder sind. Auch diese geben kaum einen Ton von sich. Sie heben den Blick nicht von ihrem Smartphone und nehmen ihr Umfeld vermutlich kaum wahr. Schade. Oder wurde es ihnen nicht vorgelebt miteinander von Angesicht zu Angesicht zu kommunizieren?
Ebenfalls an Deck sitzen vier betagte Frauen, die sich entschieden haben, jetzt und sofort das „Kaffeegedeck“ zu bestellen. Einen Pott Kaffee, serviert mit einem Stück Kuchen zum Sonderpreis. Die Kellnerin versucht sie zu überzeugen, dass es zeitlich eng wird, da bald angelegt wird. Egal. Sie würden dann halt schnell essen und trinken und zuletzt von Bord gehen. Kurz danach höre ich sie noch nach einer großen Portion Sahne rufen und muss an Udo Jürgens denken.
Trotz der blendenden Sonne versuche ich Fotos zu machen. Das Selfie, vermutlich bin ich die einzige Frau in Deutschland, die kein gescheites machen kann, besteht nur aus wehenden Haaren.
Das Dampfschiff (woran könnte ich bloß erkennen, dass es sich wirklich um ein Dampfschiff handelt?) wendet und bald wird der Fahrspaß ein Ende haben.
Vorne rechts sitzt ein Pärchen mit einem kleinen Jungen, der zu weinen beginnt. Nicht laut, doch hört man es. Der unangenehme Typ rechts von mir schaut hinüber und sagt überdeutlich laut: „I fucking hate kids.“
„Ich nur, wenn aus ihnen später empathielose Arschlöcher werden.“ Dabei schaue ihm ins Gesicht.
Der Satz kam einfach so über meine Lippen. Überlegt? Unüberlegt? Na ja, zum Überlegen blieb nicht wirklich Zeit.
Angie murmelt etwas: „Das hast Du Dir verdient.“ Mir ist ihr Zuspruch egal.
„You get what you deserve“ würde meine Freundin sagen.
Ich genieße die letzten Minuten an Bord, bezahle meinen Kaffee und schaue weiter auf den Rhein.
Wir legen an. Der „I fucking hate kids“ Mann springt auf. „Los, steht auf. Wir sollten vor dem Pöbel los gehen!“
Pöbel?
Pöbel wird definiert als ungebildete, unkultivierte in der Masse gewaltbereite Menschen (der gesellschaftlichen Unterschicht).
Ich wünsche diesem dummen Arschloch, dass er gleich die sehr steile Gangway hinauffällt und auf dem Bauch rutschend unten auf den Pöbel trifft.
Andererseits: Karma wird es richten.

Ich verlasse das Schiff und stürze mich weiter in mein heutiges Touristen Dasein in Köln.

 

 

Foto: privat

Opel

Neuopel

Dat gibbet doch nicht. Kaum habe ich meinen Neuopel eingeparkt – nicht unbedingt in Bordsteinnähe, sondern mehr in Richtung Straßenmitte – höre ich die Tana von oben schon  brüllen. „Kindchen, wie hasse den denn zusammen gekriegt? Mann, der erste Manta in unserer Straße. Watt ein schöner Anblick.“

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Prinzessin Tausendschön

Wir kennen sie alle: Die Märchen, in denen hochmütige Prinzessinnen die Hauptrolle spielen. Zu überheblich, um auf den ersten Blick den unter Umständen versteckten Traumprinzen zu erkennen. Manchmal gelingt es ihnen über einen Umweg einen Bauern, Schweinehirten oder Handwerker kennenzulernen und ihr Glück zu finden. Gelegentlich sitzen sie noch heute auf ihrem Seerosenblatt. Verweilen in ihrer eigenen Welt und klagen diese an. „Alle sind böse.“ oder „Alle sind gegen mich.“ lauten die Lieblingssätze und Gedanken.
Prinzessin Tausendschön gibt es in verschiedenen Formen auch in der heutigen Zeit. Das Seerosenblatt wurde gegen die pastellfarbene Couch getauscht. Umgeben von dicken Kissen und Flaschen wird hier der größte Teil des Tages verbracht. Statt dem summen der Bienen, summt der Fernseher rund um die Uhr. RTL II, RTL oder VOX – was die Stimmung gerade begehrt wird in Endlosschleife angeschaut. Natürlich ist das Umfeld der heutigen Prinzessin ihr gegenüber böse. Zumindest in ihrer ureigenen Wahrnehmung: „Mein Ex-Mann gibt mir nicht meinen Anteil am Haus.“ „Mein Rechtsanwalt vertritt mich nicht richtig beim Hausverkauf. Der lässt meinen Ex-Mann viel zu lange auf Zeit schinden und ruft mich nie zurück.“ „Meine Kinder wollen nur mein Geld.“ „Meine Schwester gibt mir mein Erbe nicht.“ Und und und Weiterlesen

Lotti Huber: Diese Zitrone hat noch viel Saft

Klappentext:
Lotti Huber, am 16. Oktober 1912 als Tochter großbürgerlicher jüdischer Eltern in Kiel geboren, wollte immer zur Bühne, zum Theater. Aber die Nazis schickten sie ins KZ. Sie wurde freigekauft, ging nach Palästina und Ägypten, tanzte in Nachtklubs, heiratete einen englischen Offizier, ging dann nach Zypern, wo sie ein Restaurant eröffnete, nach 1945 mit ihrem zweiten Mann nach London und Anfang der 60er Jahre nach Berlin. Sie gab Englischunterricht, übersetzte Trivialliteratur, eröffnete eine Tanzschule, arbeitete als Filmstatistin, lernte Rosa von Praunheim kennen und wurde mit 75 Jahren zum Star. Lotti Huber starb am 31. Mai 1998 in Berlin.

Bevor ich auf das Buch eingehe möchte ich kurz beschreiben, warum ich es mir damals kaufte.
Zu Beginn der 90er Jahre erlebte ich Lotti Huber in vielen Talkshows. Dabei fand ich sie faszinierend. Diese kleine Person – mit dem Haardutt, mindestens einem dicken Ring an den Fingern, nicht zierlich, in Walla-Walla-Gewändern gekleidet – war mit ihrer exaltierten Art, ihrer Redensweise eine Bereicherung.
Daraufhin holte ich mir 1991 ihr Buch (damals bereits in der 5. Auflage) und las es mit Begeisterung. Auf einer ihrer Veranstaltungen ließ ich es mir signieren und nehme es alle Jahre wieder in die Hand, um es zu lesen. Wie momentan auch.
Apropos Veranstaltung: Während der Weihnachtszeit saß sie in einer Veranstaltung an einem Tische neben einem Tannenbaum und las aus ihrem Buch, performte und war in ihrem Element. Aus irgendeinem Grund fiel der Tannenbaum um, die leuchtende Deko fiel auf sie und es sah aus, als würde über ihrem Kopf für einen kurzen Moment ein Heiligenschein leuchten. Ich habe noch Fotos davon.
Unvergesslich bleibt mir ihr lispelndes „Liebchen, was darf ich Dir denn in Dein Buch schreiben?“.
Dieses Buch verlieh ich später und bekam es erst 5 Jahre später zurück. Alle Einwohnermeldeämter klapperte ich damals ab, um den Umzug/Mitzug des Buches nachzuvollziehen und um es wieder in meinen Händen zu halten. Doch nun zum Buch:  “Diese Zitrone hat noch viel Saft”, stammt aus der Beschreibung über Rosa von Praunheim von dem es hieß, er würde seine Schauspieler wie eine Zitrone auspressen. Weiterlesen

Monika Helfer: Die Bagage

Klappentext:

„Von uns wird man noch lange reden.“ Monika Helfers neuer Roman „Die Bagage“ – eine berührende Geschichte von Herkunft und Familie

josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren Kindern am Rand eines Bergdorfes. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Es ist die Zeit des ersten Weltkriegs und Josef wird zur Armee eingezogen. Die Zeit, in der Maria und die Kinder allein zurückbleiben und abhängig werden vom Schutz des Bürgermeisters. Die Zeit, in der Georg aus Hannover in die Gegend kommt, der nicht nur hochdeutsch spricht und wunderschön ist, sondern eines Tages auch an die Tür der Bagage klopft. Und es ist die Zeit, in der Maria schwanger wird mit Grete, dem Kind der Familie, mit dem Josef nie ein Wort sprechen wird: der Mutter der Autorin. Mit großer Wucht erzählt Monika Helfer die Geschichte ihrer eigenen Herkunft?

Es gab Tage, an denen wurde man ungewollt überall auf das Buch hingewiesen. Ob in den Buchhandlungen oder in den Medien – es schien kein Weg daran vorbei zu führen. Naiverweise fiel ich darauf rein und las das Buch, wozu ich mehrere Anläufe benötigte. Die Lebensgeschichte der Großmutter und ihrer Familie, die auf 160 Seiten beschrieben wurde und die Autorin prägte, müssten doch schnell zu lesen sein. Denkste. Mir fiel es schwer.

Seit der ersten Seite stieß es mir sehr negativ auf, dass gefühlt in jedem zweiten Satz die Schönheit der Großmutter betont wurde. Böse Zungen würden behaupten, dass dies gemacht wurde, um Füllwörter zu generieren und die geringe Seitananzahl zu erhöhen, um den Preis von 19€ zu rechtfertigen. Noch bösere Zungen würden behaupten, dass die mehrmalige Nennung der Schönheit der Autorin, die äußerlich nach ihrer Großmutter kommt, nichts anderes als „Fishing for kompliments“ ist. Ich empfand es als unpassend.

Die Familiengeschichte ist recht schnell und überschaubar erzählt und gibt genau den Klappentext wieder. Arme Familie, die am Ende des Ortes in den Bergen wohnt und von der Dorfbevölkerung eher gemieden wird. Dies wird mit kleinen schönen Anekdoten beschrieben und das war es auch schon. Sprache und Inhalt sind O.K., mehr nicht.

Ich empfand sowohl den Inhalt als auch die Sprache nicht berauschend und den bereits erwähnten Preis dafür als zu hoch. Die Autorin mag von ihrer Familiengeschichte geprägt sein. Diese in schriftlicher Form der Welt mitzuteilen hätte sie nicht unbedingt machen müssen.

Zum zweiten Mal ein 9. Mai ohne Dich

Das war der 9. Mai im vergangenen Jahr:

9. Mai

Kein runder Geburtstag für Dich.
Kein Muttertag für Dich.
Viele Grüße nach …
ja wohin?
Einem Ort, an dem es Dir besser geht?
Einem Ort, an dem Dich nichts mehr an vor dem 9. Juli erinnert?

Du fehlst.
Auf Deine Dir spezielle Art und Weise.

Deine Tochter

 

Der 9. Mai im Jahr darauf, im Jahr 2022:

Ein Tag nach Muttertag.
Ein Jahr nach Deinem 70. Geburtstag.
Seit einem Jahr und exakt 10 Monaten gibt es Dich nicht mehr, wie wir Dich kennen.
„Vermisst und nicht vergessen“ – diese viel zu häufig verwendete Plattitüde trifft es dennoch, so dass auch ich sie verwende.
Bei Erinnerungen lachend, fluchend und manchmal weinend.
Radiosender spielen viel zu viel Musik, die mit Erinnerungen an Dich verbunden sind. „Seasons in the sun“, „You´re the one that I want“, „Comptine d’un autre été““ und vieles mehr.
Gar ein Einkauf kann Erinnerungen bringen, die mit Tränen verbunden sind.

Und erneut Grüße, Liebe, Umarmungen nach… ja wohin?

Du fehlst.
Du fehlst weiter.

Deine Tochter

Kolumne: Die Qual der Wahl(en):

Wie kann es mir nur passieren, dass ich den oben genannten Gedanken hege? Durch den Wegzug aus dem Schwabenländle ins Ruhrgebiet darf ich nun erneut in kurzer Zeit für einen Landtag wählen. Ach, wenn das doch nur so einfach wäre. Seit 2013 Mitglied einer Partei und sicherlich nicht passiv tätig, die Strukturen und Gesichter im Ländle kennend, war es recht einfach, wo das Kreuz, bzw. die Kreuze, gesetzt werden.
Das war einmal. Vorkommnisse und Entscheidungen auf Bundesebene ließen Zweifel aufkommen. Zeit sich mit diesen auseinanderzusetzen und erhoffte Erneuerungen abwartend, hätten ausreichend Zeit für Diskussionen gelassen und ausreichend Zeit meine Stimme überzeugt abzugeben.

Diese Zeit gibt es gerade nicht. Die üblichen Verdächtigen, öh Spitzenkandidaten, sind bekannt. Den Infoständen konnte man nicht ausweichen und die kreativen Goddies täuschen häufig nicht über inhaltsleere, mit Floskeln versehene Wahlprogramme hinweg, an die man sich nach einem Wahlsieg nicht selten genug nicht mehr gebunden fühlt.

Und jetzt?

Ich gehöre nicht zu den Stammwählern, die einer Partei über 50 Jahre ihre Stimme geben, um sich dann zu monieren, dass für den „armen Arbeiter“ nichts getan wird oder getan wurde.
Ich gehöre nicht zu den Wählern, die aus Protest braunes Dreckszeug wählen, um es „denen da oben mal zu zeigen.“
Ich gehöre nicht zu den Wählern, die sagen „hat doch eh keinen Sinn.“

Die Anzahl der Wahlplakate inspirieren mich nicht. Auch in diesem Bundesland fällt mir auf, dass die MLPD reichlich und schnell plakatiert. Bis ins kleinste Kaff hinein. Na ja, das Erbe verstorbener Gönner muss ja sichtbar gemacht werden?
Ebenso fällt auf, dass einer anderen Partei anscheinend das Geld oder die Manpower ausgeht. Plakate dieser sind im öffentlichen Raum zu suchen. Ich lese, studiere Wahlprogramm, gehe zu Veranstaltungen und… bin so schlau, wie zuvor. Was ich nicht wählen werde, ist klar. Was ich wählen werde…..
Manchmal überkommen mich Momente, in denen ich mir sage: Ja mein Gott, welches von dem Dreckspack soll ich denn nun wählen?
Meine Momente, potenziert um die Momente vieler Wahlberechtigter in NRW, ängstigen mich dann. Gleichzeitig gilt für mich: NICHT wählen geht gar nicht!

 

Das Foto zeigt ein Goodie im Wahlkampf. Nicht mehr und nicht weniger.

Lucinda Riley: Die sieben Schwestern (Band 1)

 

Klappentext:
Der Anfang der Geschichte um sieben Schwestern und deren einzigartiger Vergangenheit.
„Atlantis“ ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d’Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit – und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren von Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte – und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihr weiteres Leben bedeutet …
Der Auftakt zur Erfolgsserie von Lucinda Riley.

Wer war Pa Salt, der sieben Mädchen adoptierte und sie abgeschieden aufwachsen ließ? Überraschend stirbt er, hinterlässt seinen Töchtern Hinweise und somit beginnt die Reihe um die sieben Schwestern.
Im ersten Band geht es um die älteste Schwester Maia. Eine Frau, die von Vernunft geleitet wird und anscheinend risikolos durchs Leben geht und irgendwie an Atlantis gebunden zu sein scheint. Stück für Stück wird dieser Eindruck aufgelöst. Sie stellt sich ihrer Herkunft und Vergangenheit. Selbstverständlich verliebt sie sich dabei.
Im Grunde ist damit bereits der Inhalt des 576 Seiten Buches erzählt. Zieht man die Leseprobe und die Anmerkungen der Autorin ab, schrumpft das Buch auf 537 Seiten. Diese 537 Seiten kamen mir zwischendurch recht lang vor. Ja, Pa Salt scheint der tolle Vater schlechthin gewesen zu sein, von dem dennoch keines seiner Kinder vieles wusste. Er bleibt geheimnisvoll, so dass ihm im nächsten Frühjahr Band 8 gewidmet wird. Der Rubel muss ja rollen?

Beim Lesen des Buches schleicht man irgendwie voran. Die Sprache ist nicht herausfordernd, im Gegenteil. Ich hätte ein Rosamunde Pilcher Buch in den Händen halten können. Dies ist nicht verwerflich. Oder gar abwertend gemeint. Entspannende Lektüre mit einer Liebesgeschichte, bei der ich als Leserin nicht viel mitdenken muss. Der interessanteste Part entfiel auf die Geschichte der Izabela Bonifacio und dem Bau des Cristo Redentor. Diese Geschichte erklärt die Herkunft von Maia, was die Aufgabe der folgenden Bücher zu sein scheint: Die Vergangenheit der einzelnen Schwestern zu erfahren und schlussendlich die von Papa Salt. Mit der sich anschließenden Leseprobe wird die Neugier auf Band 2 geweckt.

Muss man dieses Buch gelesen haben? Sicherlich nicht.
Wer ein anspruchsloses Buch mit einer netten Geschichte lesen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Wie man widerstehen will, die folgenden Bände nicht zu lesen, um die Geschichten um die anderen Schwestern und von Pa Salt zu erfahren, ist mir ein Rätsel. Es kann gut sein, dass ich im Sommer nachgeben werde. Leichte Lektüre für sonnige Stunden auf dem Balkon oder am See kann man immer gebrauchen

 

„Read what I see“: Im Café Mai 2022 – Teil I

„Boh, jetzt muss ich die ganze Kinderschokolade umtauschen.“
„Musst Du nicht, überprüfe doch erst einmal die Chargennummern.“
„Chargen Watt?
„So Nummern auf der Schokolade. So steht es im Internet.“

Ich liebe es eine Spannerin zu sein und stehe zu dieser Vorliebe. In einem Café als passive Zuhörerin Unterhaltungen mitzuhören und teilweise anzuschauen ist immer wieder ein Quell der Freude. Während der Pandemie vermisste ich einige Dinge. Vor allem die Besuche in Cafés. Unfreiwillig in Geschehnisse eingebunden zu werden, die zu eigenen Gedankengängen, Vermutungen und Geschichten führen ist eine schöne Kopfarbeit. Die Qualität des servierten Kaffee ist manchmal zweitrangig.
Heute wurde ich ein einem Café am Niederrhein fündig. Eine nette Mitarbeiterin schaufelte mir im wahrsten Sinne des Wortes noch einen Platz in der Ecke, neben zwei Seniorenpärchen, frei. Der Parkplatz ist rappelvoll mit Fahrzeugen jeder Art, an der Theke gibt es eine ständige Schlange und die Gäste, aber auch die Mitarbeiter, wirken entspannt. Den gewünschten Milchkaffee bekam ich schnell serviert, fuhr den Laptop hoch und stellte fest, dass ein kostenlosen WLAN-Zugang angeboten wird. Die ersten Satzfetzen der Gäste, die meine Ohren erreichen, deuten an, dass mir der Aufenthalt hier gefallen wird. Die runden, blaugrauen Sessel sind gemütlich. Die Tischdeko ist dezent, aber farblich abgestimmt. In den grau angemalten Marmeladengläsern von „Glück“ wurde etwas Stroh und Holz reingelegt, dazu ein Stecker mit „It´s spring time“ aufgehängt.
Die meisten Gäste scheinen hier zu frühstücken. Auf einem Tisch steht eine Etagere mit Marmelade, Wurst usw. Auf den anderen Tischen Thermoskannen mit Kaffee. Daneben kleine Müslischalen mit abgepackter Kondensmilch und Zuckerwürfeln in Papier eingewickelt. Später erfahre ich, dass es eine Kaffee Flatrate gibt. Unbewusst erwarte ich den Spruch: „Draußen gibt es nur Kännchen.“
Die zwei Pärchen neben mir diskutieren, wie bereits erwähnt, über den großen Rückruf der Kinderschokolade Produkte und wundern sich, wie es geschehen konnte.
„Boh, jetzt muss ich die ganze Kinderschokolade umtauschen.“
„Musst Du nicht, überprüfe doch erst einmal die Chargennummern.“
„Chargen Watt?“
„So Nummern auf der Schokolade. So steht es im Internet.“
„Wie konnte datt nur passieren?“
„Da wird wohl Scheisse in die Produktionsanlage gelaufen sein.“
Würde Ferrero dies zugeben?

Ich nippe an meinem heißen Milchkaffee und mutiere erneut ungewollt zur ohralen Spannerin.
„Mein Mann hat nur noch wenige Hobbies: Fernsehen, essen und furzen.“
„Warum besorgst Du Dir dann keinen neuen?“
Fast spucke ich meinen Kaffee aus. Mit ach und krach kann ich verhindern ganz laut loszulachen.
Die Sätze fallen in einer Frauenclique, die aus sechs Frauen besteht. Die anderen Frauen dieser Clique scheinen den besagten Ehemann zu kennen und gehen nicht weiter auf die Hobbies oder die neue Besorgung ein. Sie widmen sich mit ihrer Unterhaltung nun anderen Themen. Mir ist dieser Ehemann unbekannt, dennoch bauen sich vor meinem Auge einige Bilder auf. Wer kennt besagte „“Helden“ nicht von Erzählungen betagter oder auch weniger betagter Damen?

Es gibt viel zu hören und zu sehen. Hinter der Verkaufstheke arbeitet ein junges Mädchen, die mit jedem zweiten Satz sagt: „Weiß ich nicht.“ Nichts zu wissen ist nicht schlimm. Doch wie sage ich gerne: Man sollte sein Nichtwissen kompetent und eloquent verkaufen. Oder?
Ob es eine Auszubildende ist oder eine Schülerin, die sich in den Osterferien ihr Taschengeld aufbessert? Die vorgeschriebene, lange Schürze mit Rüschen steht ihr gut und lässt sie kaum älter als 16 Jahre wirken. Wo werden noch Schürzen mit Rüschen getragen? Oder mit Spitze? Der Einheitslook – oder die Corporate Identity- gibt meist die bequemen langen Bistroschürzen vor. Die weißen Bauchschürzen aus gestärkter Baumwolle gehören schon lange dem letzten Jahrhundert an.
Schauen, zuhören, Gedanken fließen lassen und parallel dazu zu schreiben führt heute vermutlich dazu, dass ich den einen oder anderen Schreibfehler fabriziere?
Von der Frauengruppe höre ich noch: „Jetzt werden zwei Ehemänner an ihrem Grab stehen. Das ist doch schön.“
„An meinem wird keiner stehen und das ist auch schön.“
Die Unterhaltung driftet in das promiskuitive Verhalten der Freundin mit den zwei Ehemännern ab. So sehr die Frauen es in ihrer weiteren Unterhaltung verurteilen, so sehr bewundert es eine von ihnen. Wenn sie noch einmal die Zeit zurückdrehen könnte, ja dann … Was würde ich machen, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte?
Was würdest Du machen?
Eine Frage, die sich manch einer nicht nur an seinem Geburtstag stellt? Momente rückgängig machen, in denen Menschen verletzt wurden? Der einen oder anderen Versuchung nachgeben?

Fortsetzung folgt ….

„Read what I see“: Im Café Mai 2022 Teil I

„Boh, jetzt muss ich die ganze Kinderschokolade umtauschen.“
„Musst Du nicht, überprüfe doch erst einmal die Chargennummern.“
„Chargen Watt?
„So Nummern auf der Schokolade. So steht es im Internet.“

Ich liebe es eine Spannerin zu sein und stehe zu dieser Vorliebe. In einem Café als passive Zuhörerin Unterhaltungen mitzuhören und teilweise anzuschauen ist immer wieder ein Quell der Freude. Während der Pandemie vermisste ich einige Dinge. Vor allem die Besuche in Cafés. Unfreiwillig in Geschehnisse eingebunden zu werden, die zu eigenen Gedankengängen, Vermutungen und Geschichten führen ist eine schöne Kopfarbeit. Die Qualität des servierten Kaffee ist manchmal zweitrangig.
Heute wurde ich ein einem Café am Niederrhein fündig. Eine nette Mitarbeiterin schaufelte mir im wahrsten Sinne des Wortes noch einen Platz in der Ecke, neben zwei Seniorenpärchen, frei. Der Parkplatz ist rappelvoll mit Fahrzeugen jeder Art, an der Theke gibt es eine ständige Schlange und die Gäste, aber auch die Mitarbeiter, wirken entspannt. Den gewünschten Milchkaffee bekam ich schnell serviert, fuhr den Laptop hoch und stellte fest, dass ein kostenlosen WLAN-Zugang angeboten wird. Die ersten Satzfetzen der Gäste, die meine Ohren erreichen, deuten an, dass mir der Aufenthalt hier gefallen wird. Die runden, blaugrauen Sessel sind gemütlich. Die Tischdeko ist dezent, aber farblich abgestimmt. In den grau angemalten Marmeladengläsern von „Glück“ wurde etwas Stroh und Holz reingelegt, dazu ein Stecker mit „It´s spring time“ aufgehängt.
Die meisten Gäste scheinen hier zu frühstücken. Auf einem Tisch steht eine Etagere mit Marmelade, Wurst usw. Auf den anderen Tischen Thermoskannen mit Kaffee. Daneben kleine Müslischalen mit abgepackter Kondensmilch und Zuckerwürfeln in Papier eingewickelt. Später erfahre ich, dass es eine Kaffee Flatrate gibt. Unbewusst erwarte ich den Spruch: „Draußen gibt es nur Kännchen.“
Die zwei Pärchen neben mir diskutieren, wie bereits erwähnt, über den großen Rückruf der Kinderschokolade Produkte und wundern sich, wie es geschehen konnte.
„Boh, jetzt muss ich die ganze Kinderschokolade umtauschen.“
„Musst Du nicht, überprüfe doch erst einmal die Chargennummern.“
„Chargen Watt?“
„So Nummern auf der Schokolade. So steht es im Internet.“
„Wie konnte datt nur passieren?“
„Da wird wohl Scheisse in die Produktionsanlage gelaufen sein.“
Würde Ferrero dies zugeben?

Ich nippe an meinem heißen Milchkaffee und mutiere erneut ungewollt zur ohralen Spannerin.
„Mein Mann hat nur noch wenige Hobbies: Fernsehen, essen und furzen.“
„Warum besorgst Du Dir dann keinen neuen?“
Fast spucke ich meinen Kaffee aus. Mit ach und krach kann ich verhindern ganz laut loszulachen.
Die Sätze fallen in einer Frauenclique, die aus sechs Frauen besteht. Die anderen Frauen dieser Clique scheinen den besagten Ehemann zu kennen und gehen nicht weiter auf die Hobbies oder die neue Besorgung ein. Sie widmen sich mit ihrer Unterhaltung nun anderen Themen. Mir ist dieser Ehemann unbekannt, dennoch bauen sich vor meinem Auge einige Bilder auf. Wer kennt besagte „“Helden“ nicht von Erzählungen betagter oder auch weniger betagter Damen?

Es gibt viel zu hören und zu sehen. Hinter der Verkaufstheke arbeitet ein junges Mädchen, die mit jedem zweiten Satz sagt: „Weiß ich nicht.“ Nichts zu wissen ist nicht schlimm. Doch wie sage ich gerne: Man sollte sein Nichtwissen kompetent und eloquent verkaufen. Oder?
Ob es eine Auszubildende ist oder eine Schülerin, die sich in den Osterferien ihr Taschengeld aufbessert? Die vorgeschriebene, lange Schürze mit Rüschen steht ihr gut und lässt sie kaum älter als 16 Jahre wirken. Wo werden noch Schürzen mit Rüschen getragen? Oder mit Spitze? Der Einheitslook – oder die Corporate Identity- gibt meist die bequemen langen Bistroschürzen vor. Die weißen Bauchschürzen aus gestärkter Baumwolle gehören schon lange dem letzten Jahrhundert an.
Schauen, zuhören, Gedanken fließen lassen und parallel dazu zu schreiben führt heute vermutlich dazu, dass ich den einen oder anderen Schreibfehler fabriziere?
Von der Frauengruppe höre ich noch: „Jetzt werden zwei Ehemänner an ihrem Grab stehen. Das ist doch schön.“
„An meinem wird keiner stehen und das ist auch schön.“
Die Unterhaltung driftet in das promiskuitive Verhalten der Freundin mit den zwei Ehemännern ab. So sehr die Frauen es in ihrer weiteren Unterhaltung verurteilen, so sehr bewundert es eine von ihnen. Wenn sie noch einmal die Zeit zurückdrehen könnte, ja dann … Was würde ich machen, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte?
Was würdest Du machen?
Eine Frage, die sich manch einer nicht nur an seinem Geburtstag stellt? Momente rückgängig machen, in denen Menschen verletzt wurden? Der einen oder anderen Versuchung nachgeben?

Fortsetzung folgt ….